Beinleine (Legleader), auch genannt als Beingeschirr und als Beinführleine: Die Beinleine (Legleader) ist eine Erfindung des Menschen, die die Leinenführigkeit des Hundes angeblich, nach den Angaben des Herstellers, deutlich und in kürzester Zeit verbessern soll. Diese Leinenart wird den Hundehaltern von den Herstellern besonders dann empfohlen, wenn der Hund übermäßig stark an der Leine zieht, bei aggressiven Verhaltensweisen gegenüber Artgenossen und Menschen, sowie bei ängstlichem Verhalten.

Die Beinleine soll laut Hersteller angeblich dazu dienen, dass der Hund hohe Aufmerksamkeit entgegenbringt und eine Entlastung für den Hundehalter bringen soll…

 

Was soll der Hund hierbei lernen?

Gibt es andere Möglichkeiten, ein problematisches Verhalten (aus Menschensicht) zu behandeln?

Denn die Beinleine bietet bloß eine weitere Möglichkeit sich als Hundehalter aus der Verantwortung zu ziehen.

 

Das Problem *Leineziehen*:

– Der Hund nimmt den Hundehalter nicht wahr, da andere Reize seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

– Aggressive Hunde schrecken trotz Leine und auch mit dieser Beinführleine nicht davor zurück, andere Hunde zu attackieren.

Folge: Reißt der Hund aus, kann das zu einem schmerzhaften Sturz für den Hundehalter führen!

Auch bei diesem Hilfsmittel sollte klar sein, dass es das problematische Verhalten des Hundes nicht löst und niemals lösen kann.

 

Anbringung der Beinführleine: Ein Band wird um den Schenkel des Menschen und ein weiteres Band am Hosenbund oder am Gürtel befestigt. Dazu wird ein Zwischenband vom Schenkel des Menschen aus an das Halsband des Hundes befestigt.

Fazit: Gefährlich wird die Beinführleine, sobald der Hund aus irgendeinem Grund losrennt. Hierbei kann der Mensch fallen, da das Bein weggezogen wird. Er kann sich dabei erheblich verletzen. Auch beim Hund können Verletzungen beispielsweise an der Halswirbelsäule zugefügt werden.

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